Fernwärmeleitungen in einer Stadt
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CO2-arme Energieversorgung
Leitfaden für Planung von Energienetzen erschienen

Energieversorger müssen die Energienetze der Zukunft langfristig planen. Forscher haben im Projekt HYPV deshalb einen Leitfaden erarbeitet, der den Weg für CO2-arme Strom- und Wärmenetze aufzeigt. Er ermöglicht straßengenaue Zielvorgaben und Kostenprognosen.

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Hier wurden Solardachsteine zwischen den bisher verwendeten Modellen angeordnet. Die weißen Streifen auf den Solardachsteinen werden noch farblich angepasst.
© Projektträger Jülich/Forschungszentrum Jülich GmbH

PRAXISTEST FÜR DENKMALPFLEGE
Solardachsteine liefern Strom und Wärme

Denkmalgeschützt und innovativ ist kein Widerspruch, zumindest nicht in der Energieforschung: Ein Team aus Wissenschaft und Wirtschaft hat unter Leitung der Universität Stuttgart Dachsteine entwickelt, die mit Photovoltaik-Zellen belegt sind. Sie fügen sich optisch unauffällig in gängige Bedachungen ein und erfüllen somit eine wesentliche Forderung der Denkmalpflege. Im Essener Stadtviertel Margarethenhöhe findet nun der Praxistest statt.

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Quartier Zwickau Marienthal
© Stadt Zwickau – Projekt ZED, Foto Helge Gerischer

Energieversorgung
Mehr Akzeptanz für klimaneutrales Quartier in Zwickau

Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler wollen in Zwickau ein Wohnquartier klimaneutral mit Erneuerbaren versorgen. Das soll neue Erkenntnisse bringen, etwa zur idealen Wärmeversorgung für Bestandsquartiere. Doch zunächst wollten die Forschenden herausfinden, wie sie die Anwohner am besten einbinden können - und dazu gibt es nun erste Ergebnisse.

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Aufbau eines Feldes mit Großkollektoren - Solare Fernwärme Brühl in Chemnitz
© T. Urbaneck

Netsimulation mit volatilen, dezentralen Erzeugern
DELFIN: Erneuerbare Fernwärme-Versorgung vorhersagen

Bevor Energieversorger den volatilen Anteil der Energie in ihrem Fernwärmenetz erhöhen, müssen sie sicherstellen, dass dadurch die Versorgungssicherheit nicht gefährdet wird. Hierbei ist wichtig zu wissen, wie sich die Einbindung volatiler, dezentraler Erzeuger  auf Thermohydraulik und Komponenten auswirkt. Anhand von Simulationen von drei real existierenden Fernwärmenetzen zeigen Forschende im Projekt DELFIN, welche Effekte zu erwarten sind.

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Bundeswirtschaftsminister Peter Altmaier hat die Gewinner im Ideenwettbewerb
© BMWi/Eriksson

Ideenwettbewerb „Reallabore der Energiewende“
Wirtschaftsminister Altmaier gibt Gewinner bekannt

Bundeswirtschaftsminister Peter Altmaier hat die Gewinner im Ideenwettbewerb "Reallabore der Energiewende“ bekannt gegeben. Diesen hatte er im Frühjahr 2019 ausgeschrieben. Die Liste der Gewinner, die im nächsten Schritt einen Vollantrag stellen können, umfasst 20 Konsortien. Acht dieser Konsortien befassen sich mit dem Thema „Energieoptimierte Quartiere“.

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Die Sanierung von Quartieren mit sehr alten Bestandsgebäuden ist sowohl für Bauherren als auch für Bewohner aufwändig. Hilfreich können hier so genannte modulare Instandsetzungsverfahren sein, die aktuell von Forschenden entwickelt werden.
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Sanierung im Quartier
Altbauwohnungen mieterfreundlich modernisieren

Wird ein Quartier mit sehr alten Bestandsgebäuden umfangreich saniert, müssen die betroffenen Mieter während der Modernisierungsarbeiten meist Ersatzwohnungen beziehen. Im Münchner Stadtviertel Neuhausen-Nymphenburg testet ein Forscherteam ab Mai so genannte modulare Instandsetzungsverfahren...

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Der Gebäudekomplex des ehemaliges Militärkrankenhauses aus den 70er Jahren wird kernsaniert und zu Büro- und Laborgebäuden umgebaut.
© WISTA Management GmbH

Saubere Energie für Technologiezentrum
Militärkrankenhaus wird Herzstück eines Nur-Strom-Quartiers

Am Campus der Freien Universität Berlin transformieren Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler die Energieversorgung von fossil auf 100 Prozent erneuerbare Energien.  Am 27. Mai 2019 wird es zum Projekt eine Informationsveranstaltung mit der Eröffnung eines Info-Pavillons geben.

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Reallabore der Energiewende
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Förderung
Ideenwettbewerb zu Reallaboren der Energiewende gestartet

Mit dem neuen Energieforschungsprogramm hat die Bundesregierung Reallabore der Energiewende als neue Säule der Forschungsförderung etabliert. In zeitlich und räumlich begrenzten Experimentierräumen sollen sowohl innovative Technologien als auch integrale Energiekonzepte unter realen Bedingungen marktnah und im systemischen Zusammenspiel erprobt werden. Die Reallabore sollen den Technologie- und Innovationstransfer beschleunigen.

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Bild 1: Projektauftakt im Café Blo
© Wuppertal Institut für Klima, Umwelt, Energie/Wolf Sondermann

Wettbewerb
Solar Decathlon Europe: Gebäude-Energie-Wettbewerb kommt nach Deutschland

Es ist das erste Mal, dass der internationale Wettbewerb in Deutschland stattfinden wird. Austragungsort ist das Mirker Stadtquartier in Wuppertal.

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Rund 350 Expertinnen und Experten nahmen am 2. Kongress Energiewendebauen in der Telekom Hauptstadtrepräsentanz in Berlin teil.
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2. Kongress Energiewendebauen 2019 in Berlin
Gebäude- und Quartiersforschung setzt auf Digitalisierung

Vom 28. bis 29. Januar 2019 präsentierten Vertreter aus Praxis, Forschung und Politik ihre Ideen und Konzepte für einen erfolgreichen Wandel der Energieversorgung im Gebäude- und Quartiersbereich.

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Weltkarte aus Lichtern
© iStock/imaginima

7. Energieforschungsprogramm
Förderung startet: Neue Anforderungen für Energieprojekte

Die Bundesregierung hat am 18. Oktober 2018 die neue Förderbekanntmachung zum 7. Energieforschungsprogramm veröffentlicht. Einer der vier Schwerpunkte ist die Energienutzung - unter anderem in Gebäuden und Quartieren.

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Wesentliche Teile des Gebäudebestands auf dem Gelände des ehemaligen Bürgerhospitals in Stuttgart sollen energetisch saniert und zu bezahlbarem Wohnraum umgebaut werden.
© pesch partner architekten stadtplaner GmbH

Stadtumbau
Quartiere sozialverträglich klimaneutral entwickeln

Die Landeshauptstadt Stuttgart und die Stadt Überlingen kooperieren im Forschungsprojekt "Stadtquartier 2050 – Herausforderungen gemeinsam lösen". Es hat zum Ziel, beim Umbau und der Entwicklung zweier Quartiere bezahlbaren, klimaneutral versorgten Wohnraum zu schaffen. Beide Kommunen stehen vor ähnlichen Aufgaben, die sie aber auf unterschiedliche Weise angehen. Der systematische Ansatz ermöglicht es, die Erfahrungen aus den Demonstrationsquartieren auch in der jeweils anderen Stadt zu nutzen.

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