Das Bild zeigt v. l. n. r.: Bürgermeister Sascha Solbach, Klaus Dosch (Faktor-X-Agentur), Erik Schöddert (RWE Power) und Gereon Frauenrath (Frauenrath BauConcept GmbH)
© RWE Power

Reallabor der Energiewende SmartQuart
Digital, bürgernah, regenerativ: Smartes Wohngebiet startet in Bedburg

Wie die Energiewende vor Ort aussehen kann, wird zukünftig in Bedburg-Kaster gezeigt. Hier entsteht ein energieoptimiertes Neubaugebiet, in dem die Bewohner sektorübergreifend mit Energie versorgt werden. Die Erschließungsmaßnahmen für das sechs Hektar große Baugebiet haben jetzt begonnen.

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Ansicht der Südfassade der im Projekt Eversol-MfH messtechnisch begleiteten Sonnenhäuser.
© A. Gäbler, TU Bergakademie Freiberg – IWTT, Eversol-MFH (03ETS004)

Zur Diskussion: Klimaneutraler Gebäudebestand durch Pauschalmiete?
Teilautarke Mehrfamilienhäuser: Bericht zum Workshop veröffentlicht

Zwei Sonnenhäuser und deren Messwerte waren Anlass für einen Workshop, der kürzlich in Cottbus stattfand. Die privatwirtschaftlich gebauten, solaren und teilautarken Mehrfamilienhäuser sind Forschungsobjekte im Projekt Eversol-MFH.

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Heizungs- und Kältezentrale mit Absorptionskälteanlagen: Im Projekt ReKs entwickeln Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler eine intelligente Regelungsstrategie, mit der sich die Effizienz des Gesamtsystems erhöht.
© TUB

Regelungstechnik
Kälteanlagen: Im Verbund effizienter

Kältezentralen sorgen in Rechenzentren, Bürogebäuden oder Industriebauten für angemessene Temperaturen. Werden die dort installierten Absorptionskälteanlagen intelligent gesteuert, können bis zu drei Viertel des elektrischen Energieeinsatzes gespart werden. Aktuell testet ein Forscherteam hierfür geeignete Regelstrategien.

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Im Frühsommer trafen sich auf den Berliner Energietagen wieder Deutschlands Energiewende-Expertinnen, diesmal in digitalen Veranstaltungsformaten.
© FooTToo/iStock/thinkstock

Berliner Energietage: Energiewendebauen – Forschung und Innovation
Ziel 2050: Wie anwendungsorientierte Forschung funktionieren kann

Damit die Energiewende in der Praxis ankommt, braucht es Menschen, die diese vor Ort umsetzen. Welche Rolle die Wissenschaft bei diesem Transfer in die Anwendung spielen kann, diskutierten Expertinnen und Experten im online BMWi-Seminar „Heute schon für 2050 bauen“.

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Banner Energieforschung Corona
© Stock/imaginima, Bearbeitung: PtJ

FORSCHUNGSFÖRDERUNG ANGEWANDTE ENERGIEFORSCHUNG
Projektförderung läuft in Corona-Krise weiter

Projektpartner in laufenden Vorhaben zur angewandten Energieforschung erreichen auch weiterhin ihre Ansprechpartnerinnen und Ansprechpartner beim Projektträger Jülich (PtJ). Das Bundesministerium für Wirtschaft und Energie (BMWi) ermöglicht eine Flexibilisierung der Projektförderung während der Corona-Pandemie. 

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Eine Fachjury bewertet die eingereichten Beiträge für das 17th International Symposium on District Heating and Cooling (Symbolbild).
© REDPIXEL - stock.adobe.com

17th International Symposium of District Heating and Cooling
DHC: Veranstaltung auf 2021 verschoben

Städtische Energiesysteme, intelligente Netze oder Digitalisierung: Beiträge zu diesen und ähnlichen Themen können Forschende ab sofort für das 17th International Symposium on District Heating and Cooling einreichen. Die Veranstaltung findet unter Schirmherrschaft des Technologieprogramms DHC (District Heating and Cooling) der IEA statt - allerdings erst 2021.

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In einem Forschungskonsortium haben sie den Bestand an Nichtwohngebäuden in Deutschland erstmals repräsentativ erfasst:
© IWU

Interview mit dem Leiter des Projektes ENOB:DATANWG
„Prüfen, ob der Klimaschutz im Gebäudesektor auf Kurs ist“

Wer bislang statistische Daten zu Alter oder Zustand von Produktionsgebäuden, Hotels oder Verwaltungsgebäuden finden wollte, wunderte sich: Zu den so genannten Nichtwohngebäuden gibt es keine amtliche Statistik, die diesen Teil des Gebäudebestands vollständig beschreibt. Eine neue Forschungsdatenbank kann dies jetzt ändern. Verbundkoordinator Michael Hörner vom Institut Wohnen und Umwelt in Darmstadt (IWU) beschreibt deren Nutzen und den teils mühsamen Weg bis zum fertigen Produkt.

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Projektleiter Dr. Phillip Werdelmann erläutert die Ziele des Reallabors SmartQuart.
© Benjamin Bischof

Interview mit Projektleiter Dr. Philipp Werdelmann
„Akteure vor Ort von Anfang an mit einbinden“

Projektleiter Dr. Philipp Werdelmann erklärt die wichtigsten Ziele des Reallabors SmartQuart. In Essen, Bedburg und Kaisersesch wird in den nächsten Jahren die Energiewende vor Ort erprobt. Ziel ist es, innovative Technologien in die Anwendung zu bringen.

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Ein Handwerker nimmt Umbauarbeiten in einem Heizungskeller vor. KI könnte ihm das künftig deutlich erleichtern.
© Wellnhofer Designs - stock.adobe.com

Weniger Emissionen
Start-up will Heizungen mit KI effizienter machen

Zwei Drittel der deutschen Heizungsanlagen laufen nicht effizient. Das hat der Bundesverband der Deutschen Heizungsbauer bei einer Untersuchung herausgefunden. Das Problem: Immobilienbesitzer können daran kaum etwas ändern.

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Um geeignete Werkzeuge für die Energiewende weiterzuentwickeln, setzen sich die Projektleiterinnen und Projektleiter der Forschungsinitiative Energiewendebauen in Workshops aktiv mit verschiedenen bestehenden Lösungen auseinander.
© Have a nice day - stock.adobe.com

7. Projektleitertreffen der Forschungsinitiative Energiewendebauen
Mit geeigneten Werkzeugen die Energiewende stemmen

Auf dem Projektleitertreffen im November in Garching haben rund 130 Forschende über Konzepte, Methoden und Werkzeuge für die Energiewende in Gebäuden und Quartieren diskutiert: Wie bringt man bestehende Lösungen für die Gebäude-Energiewende in die Anwendung?

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Fernwärmeleitungen in einer Stadt
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CO2-arme Energieversorgung
Leitfaden für Planung von Energienetzen erschienen

Energieversorger müssen die Energienetze der Zukunft langfristig planen. Forscher haben im Projekt HYPV deshalb einen Leitfaden erarbeitet, der den Weg für CO2-arme Strom- und Wärmenetze aufzeigt. Er ermöglicht straßengenaue Zielvorgaben und Kostenprognosen.

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Hier wurden Solardachsteine zwischen den bisher verwendeten Modellen angeordnet. Die weißen Streifen auf den Solardachsteinen werden noch farblich angepasst.
© Projektträger Jülich/Forschungszentrum Jülich GmbH

PRAXISTEST FÜR DENKMALPFLEGE
Solardachsteine liefern Strom und Wärme

Denkmalgeschützt und innovativ ist kein Widerspruch, zumindest nicht in der Energieforschung: Ein Team aus Wissenschaft und Wirtschaft hat unter Leitung der Universität Stuttgart Dachsteine entwickelt, die mit Photovoltaik-Zellen belegt sind. Sie fügen sich optisch unauffällig in gängige Bedachungen ein und erfüllen somit eine wesentliche Forderung der Denkmalpflege. Im Essener Stadtviertel Margarethenhöhe findet nun der Praxistest statt.

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