Preisverleihung des Ideenwettbewerbs EnEff.Gebäude.2050 im Bundeswirtschaftsministerium in Berlin
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Ideenwettbewerb EnEff.Gebäude.2050
Konzepte für einen internationalen Energiewettbewerb

Gestern wurden die Preisträger des Ideenwettbewerbs EnEff.Gebäude.2050 im Bundeswirtschaftsministerium in Berlin ausgezeichnet. Im zweiten Teil waren Konzepte für einen künftigen internationalen Energiewettbewerb für Gebäude und Quartiere gesucht, die einen interessanten Austragungsort präsentieren und die vorgeschlagene Wettbewerbsstätte nachhaltig als Experimentierraum oder „Living-Lab“ in das städtische Umfeld integrieren. Dort sollen sich lokale Hochschulen, Behörden, Immobilieneigner, Unternehmen und Bürger einbringen und neue Ideen für energieeffiziente Gebäude und Stadtquartiere in die Breite tragen.

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Festgelegte Quartiersgrenzen für das Projekt ZED innerhalb des Stadtteils Marienthal.
© Stadt Zwickau - Projekt ZED

Null-Emissionsquartier
Neues Wohnmodell soll Energiewende sozialverträglich umsetzen

Bis zum Jahr 2022 entsteht in Zwickau im Quartier Marienthal ein neues Wohnmodell. Dieses soll nahezu emissionsfrei, sozial gerecht und wirtschaftlich tragfähig sein. Eine intelligente Vernetzung von Strom, Wärme und Mobilität ist Kern des Energiekonzeptes, das im Rahmen des Verbundvorhabens „Zwickauer Energiewende Demonstrieren - ZED“ entwickelt und realisiert wird.

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Blick vom Rathaus über die Stadt auf das ehemalige Industrieareal der Nähmaschinenfabrik Pfaff. Gut sichtbar ist das alte Verwaltungsgebäude, das im Laufe des Projektes energetisch saniert wird.
© Stadt Kaiserslautern

Energiewende im Quartier
Werksgelände wird zum klimaneutralen Stadtquartier

Bis zum Jahr 2022 entsteht auf dem ehemaligen Werksgelände der Nähmaschinenfabrik Pfaff in Kaiserslautern ein neuer Stadtteil, der einen möglichst hohen Anteil des Energiebedarfs vor Ort durch erneuerbare Energien deckt. Es werden nachhaltige Infrastrukturen für Strom, Wärme, Kälte, E- Mobilität und digitale Dienstleistungen geschaffen. Lokal erzeugte erneuerbare Energie versorgt historische Gebäude und Neubauten.

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Beispiel für eine Typha-Pflanze
© dule964 - stock.adobe.com

Nachhaltiger Dämmstoff
Aufdachdämmung aus Rohrkolben in Entwicklung

Energiesparend herzustellen, druckfest und kompostierbar: Von Dämmplatten aus den Blättern der Typhapflanze versprechen sich Forscher des Fraunhofer Instituts für Bauphysik viel. Gemeinsam mit dem Industriepartner Saint Gobain Isover entwickeln sie nun eine Platte für die Aufsparrendämmung weiter und bereiten deren Serienfertigung vor.

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Ergebnisse der Studie zur Akzeptanz einer netzdienlichen Betriebsführung von Gebäuden Gebäude
© Bacho Foto - stock.adobe.com

Studie
Akzeptanz einer netzdienlichen Betriebsführung von Gebäuden

Das Fraunhofer-Institut für Solare Energiesysteme führte im Frühsommer 2017 eine deutschlandweite Umfrage zur Akzeptanz eines netzdienlichen Gebäudebetriebs durch. Befragt wurden Eigentümer und Betreiber von Neubau- und Bestandsgebäuden der Sektoren Gewerbe, Handel und Dienstleistungen. Mit der Umfrage sollte ausgelotet werden, auf Basis welcher Motivation die Betreiber für einen netzdienlichen Anlagenbetrieb zu gewinnen sind. Jetzt liegen die Umfrageergebnisse vor.

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Kunststoffmantelrohre
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Förderung
Zuschüsse für Machbarkeitsstudien und Realisierung von Wärmenetzen 4.0

Ab dem 1. Juli fördert das Bundesministerium für Wirtschaft und Energie (BMWi) Modellvorhaben zu Wärmenetzen der 4. Generation. Sie stehen für die Nah- und Fernwärme der Zukunft: Mit innovativen Konzepten einer weitgehend erneuerbaren Wärme und Kälteversorgung in Stadtteilen und Quartieren.

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Der Wärmebedarf von Bestandsgebäuden lässt sich mit umfassenden Sanierungsmaßnahmen um mehr als zwei Drittel senken. Im Drei-Prozent-Projekt entwickeln Forscher energieeffiziente Sanierungsfahrpläne für Stadtquartiere.
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Planungsinstrumente
Sanierungsfahrpläne für Stadtquartiere

Bisher liegt die Sanierungsrate im Gebäudebestand bei rund einem Prozent. Wie lässt sie sich deutlich steigern, etwa auf drei Prozent? Gemeinsam mit Kommunen untersuchen Forscher die Hemmnisse und entwickeln Sanierungspläne für unterschiedlich strukturierte Modellquartiere. Als Planungsinstrumente sollen sie Kommunen helfen, bisher nicht genutzte Sanierungspotenziale zu erschließen.

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Das neue Zentralgebäude der Leuphana Universität wurde vom Architekten Daniel Libeskind entworfen. Es wurde als Vorzeigeprojekt für die Entwicklung zu einem klimaneutralen Campus am 11. März 2017 eingeweiht.
© Leuphana Universität Lüneburg

Deutscher Nachhaltigkeitspreis
Klimaneutraler Unicampus Lüneburg unter den Top 3 des Deutschen Nachhaltigkeitspreises

In Lüneburg wird ein innovatives Energiekonzept für den Campus der Universität und das angrenzende Stadtgebiet erarbeitet und umgesetzt – mit dem Ziel einer vollständigen Strom- und Wärmeversorgung mit erneuerbaren Energien. Das Projekt "Klimaneutraler Campus" wurde für den Deutschen Nachhaltigkeitspreis 2016 nominiert. Der Sieger des vom Bundesministerium für Bildung und Forschung ausgelobten Forschungspreises konnte nun in Kooperation mit der Wissenschaftssendung „nano“ ermittelt und am 25.11.2016 im Rahmen der Preisverleihung bekannt gegeben werden.

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Einblick in das Statusseminar
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Energiewende im Quartier
Zukunftstechnologien und Konzepte für die Wärmewende

Das Statusseminar "Energieforschung für die Wärmewende" präsentierte am 19. und 20. April in Frankfurt am Main aktuelle Themen und Projektergebnisse der Förderinitiative EnEff:Wärme. Das Programm umfasst Erfahrungsberichte forschender Energieversorger, technologische Entwicklungen bis hin zur Anwendungsreife, die Vorstellung von Zukunftstechnologien sowie die Einordnung dieser vielfältigen Aktivitäten in Effizienzstrategien für Gebäude und Quartiere.

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Ein verrostetes Teil in einem hydraulischen System
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Wasserführende Heiz- und Kühlsysteme
Korrosion in hydraulischen System erkennen

Korrosion kann das Leistungsvermögen wasserführender Heiz- oder Kühlsysteme beeinträchtigen oder deren Funktion komplett lahmlegen. In dem Forschungsprojekt „EQM:Hydraulik“  soll die Problematik genauer untersucht werden.

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Funktionsmuster einer kombinierten Hausanschluss- und Netzeinspeisestation (HANEST). © TU Dresden, GEWV
© TU Dresden, GEWV

Wärmeversorgung
Solarthermie in Fernwärmenetze einspeisen

Die multifunktionale Nutzung von Fernwärmenetzen könnte schon mittelfristig ein wichtiger Schritt hin zu einer emissionsarmen Wärmeversorgung sein. In einem Forschungsprojekt untersuchten AGFW, Solites und TU Dresden die technischen Auswirkungen einer dezentralen Einspeisung solarer Wärme. Verschiedene Einbindungsvarianten werden zurzeit im Fernwärmenetz der Stadtwerke Düsseldorf erprobt.

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Zentrum für Photonik und Optik (ZPO)
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Abwärme und Grundwasser
Life Cycle Adlershof vernetzt Kälte, Wärme und regenerativen Strom

Durch vernetzte Energieflüsse soll die Nutzung von Abwärme und kühlem Grundwasser für den wachsenden Energiebedarf
des Technologie- und Forschungsparks Adlershof erschlossen werden.

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