Auf einer Teilfläche des ehemaligen Fliegerhorsts in Oldenburg entsteht ein neues Wohnquartier. Es soll ein sogenanntes Reallabor für Smart-City-Technologien sein.
© Stadt Oldenburg

Klimaneutrales Quartier
Vom Fliegerhorst zum Wohnquartier mit innovativem Versorgungskonzept

Auf der Fläche des ehemaligen Fliegerhorsts in Oldenburg entsteht ein neues Wohnquartier. Neben Neubauten sollen einige der vorhandenen alten Kasernengebäude erhalten bleiben und zu Wohngebäuden umgebaut werden. Geplant ist ein neues Infrastrukturkonzept, das die Sektoren Strom, Wärme/Kälte und Elektromobilität koppelt und in ein sektorenübergreifendes Versorgungsnetz integriert. Ergänzend entwickeln die Projektpartner eine digitale Service-Plattform für ein intelligentes Last- und Beschaffungsmanagement auf Ebene des Quartiers. Unter dem Motto „Der Mensch im Zentrum“ werden Bürgerinnen und Bürger in den Planungsprozess eingebunden.

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beispielhafte Darstellung der EnerCalC Software
© James Thew - stock.adobe.com

Energiebilanzierung von Gebäuden
Upgrade für Software zur schnellen Gebäudebilanzierung

EnerCalC bietet die Möglichkeit mit relativ geringem Aufwand den Energiebedarf für ein Gebäude differenziert zu bilanzieren. Das Werkzeug orientiert sich an der DIN V18599, bleibt aber durch gezielte Vereinfachungen schnell und übersichtlich.

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In dem Forschungsprojekt wurden Software-Module entwickelt, mit denen eine energetische Inspektion, die Lebenszykluskostenanalyse und die Optimierung verschiedener Komponenten oder ganzer Gebäude durchgeführt werden können.
© Hottgenroth Software GmbH

Gebäudesimulation
Software bewertet Lebenszykluskosten

Bei Baumaßnahmen werden häufig die Komponenten eingeplant, die in der Anschaffung am preiswertesten sind - langfristig nicht immer die günstigste und effizienteste Lösung. Gemeinsam mit Dresdner Wissenschaftlern entwickelte deshalb der Software-Anbieter Hottgenroth ein Programm-Modul, mit dessen Hilfe sich die Lebenszykluskosten von Bauteilen und Anlagentechnik ermitteln und optimieren lassen. Integriert in vorhandene Energieberatungs- und Planungssoftware ist es jetzt verfügbar.

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Preisverleihung des Ideenwettbewerbs EnEff.Gebäude.2050 im Bundeswirtschaftsministerium in Berlin
© BINE Informationsdienst

Ideenwettbewerb EnEff.Gebäude.2050
Konzepte für einen internationalen Energiewettbewerb

Gestern wurden die Preisträger des Ideenwettbewerbs EnEff.Gebäude.2050 im Bundeswirtschaftsministerium in Berlin ausgezeichnet. Im zweiten Teil waren Konzepte für einen künftigen internationalen Energiewettbewerb für Gebäude und Quartiere gesucht, die einen interessanten Austragungsort präsentieren und die vorgeschlagene Wettbewerbsstätte nachhaltig als Experimentierraum oder „Living-Lab“ in das städtische Umfeld integrieren. Dort sollen sich lokale Hochschulen, Behörden, Immobilieneigner, Unternehmen und Bürger einbringen und neue Ideen für energieeffiziente Gebäude und Stadtquartiere in die Breite tragen.

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Festgelegte Quartiersgrenzen für das Projekt ZED innerhalb des Stadtteils Marienthal.
© Stadt Zwickau - Projekt ZED

Null-Emissionsquartier
Neues Wohnmodell soll Energiewende sozialverträglich umsetzen

Bis zum Jahr 2022 entsteht in Zwickau im Quartier Marienthal ein neues Wohnmodell. Dieses soll nahezu emissionsfrei, sozial gerecht und wirtschaftlich tragfähig sein. Eine intelligente Vernetzung von Strom, Wärme und Mobilität ist Kern des Energiekonzeptes, das im Rahmen des Verbundvorhabens „Zwickauer Energiewende Demonstrieren - ZED“ entwickelt und realisiert wird.

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Blick vom Rathaus über die Stadt auf das ehemalige Industrieareal der Nähmaschinenfabrik Pfaff. Gut sichtbar ist das alte Verwaltungsgebäude, das im Laufe des Projektes energetisch saniert wird.
© Stadt Kaiserslautern

Energiewende im Quartier
Werksgelände wird zum klimaneutralen Stadtquartier

Bis zum Jahr 2022 entsteht auf dem ehemaligen Werksgelände der Nähmaschinenfabrik Pfaff in Kaiserslautern ein neuer Stadtteil, der einen möglichst hohen Anteil des Energiebedarfs vor Ort durch erneuerbare Energien deckt. Es werden nachhaltige Infrastrukturen für Strom, Wärme, Kälte, E- Mobilität und digitale Dienstleistungen geschaffen. Lokal erzeugte erneuerbare Energie versorgt historische Gebäude und Neubauten.

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Beispiel für eine Typha-Pflanze
© dule964 - stock.adobe.com

Nachhaltiger Dämmstoff
Aufdachdämmung aus Rohrkolben in Entwicklung

Energiesparend herzustellen, druckfest und kompostierbar: Von Dämmplatten aus den Blättern der Typhapflanze versprechen sich Forscher des Fraunhofer Instituts für Bauphysik viel. Gemeinsam mit dem Industriepartner Saint Gobain Isover entwickeln sie nun eine Platte für die Aufsparrendämmung weiter und bereiten deren Serienfertigung vor.

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Ergebnisse der Studie zur Akzeptanz einer netzdienlichen Betriebsführung von Gebäuden Gebäude
© Bacho Foto - stock.adobe.com

Studie
Akzeptanz einer netzdienlichen Betriebsführung von Gebäuden

Das Fraunhofer-Institut für Solare Energiesysteme führte im Frühsommer 2017 eine deutschlandweite Umfrage zur Akzeptanz eines netzdienlichen Gebäudebetriebs durch. Befragt wurden Eigentümer und Betreiber von Neubau- und Bestandsgebäuden der Sektoren Gewerbe, Handel und Dienstleistungen. Mit der Umfrage sollte ausgelotet werden, auf Basis welcher Motivation die Betreiber für einen netzdienlichen Anlagenbetrieb zu gewinnen sind. Jetzt liegen die Umfrageergebnisse vor.

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Kunststoffmantelrohre
© Kara - stock.adobe.com

Förderung
Zuschüsse für Machbarkeitsstudien und Realisierung von Wärmenetzen 4.0

Ab dem 1. Juli fördert das Bundesministerium für Wirtschaft und Energie (BMWi) Modellvorhaben zu Wärmenetzen der 4. Generation. Sie stehen für die Nah- und Fernwärme der Zukunft: Mit innovativen Konzepten einer weitgehend erneuerbaren Wärme und Kälteversorgung in Stadtteilen und Quartieren.

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Das neue Zentralgebäude der Leuphana Universität wurde vom Architekten Daniel Libeskind entworfen. Es wurde als Vorzeigeprojekt für die Entwicklung zu einem klimaneutralen Campus am 11. März 2017 feierlich eingeweiht.
© Leuphana Universität Lüneburg

Energieoptimierter Neubau
Libeskind-Neubau als attraktiver Baustein im klimaneutralem Campus

Am 11. März 2017 wurde der Neubau des Architekten Daniel Libeskind in Lüneburg feierlich eingeweiht. Studenten wie Kulturinteressierte können das neue Zentralgebäude der Leuphana Universität ab sofort nutzen. Es ist ein Vorzeigeprojekt der Leuphana Universität Lüneburg für die Entwicklung eines klimaneutralen Campus.

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Der Wärmebedarf von Bestandsgebäuden lässt sich mit umfassenden Sanierungsmaßnahmen um mehr als zwei Drittel senken. Im Drei-Prozent-Projekt entwickeln Forscher energieeffiziente Sanierungsfahrpläne für Stadtquartiere.
BINE Informationsdienst

Planungsinstrumente
Sanierungsfahrpläne für Stadtquartiere

Bisher liegt die Sanierungsrate im Gebäudebestand bei rund einem Prozent. Wie lässt sie sich deutlich steigern, etwa auf drei Prozent? Gemeinsam mit Kommunen untersuchen Forscher die Hemmnisse und entwickeln Sanierungspläne für unterschiedlich strukturierte Modellquartiere. Als Planungsinstrumente sollen sie Kommunen helfen, bisher nicht genutzte Sanierungspotenziale zu erschließen.

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Das neue Zentralgebäude der Leuphana Universität wurde vom Architekten Daniel Libeskind entworfen. Es wurde als Vorzeigeprojekt für die Entwicklung zu einem klimaneutralen Campus am 11. März 2017 eingeweiht.
© Leuphana Universität Lüneburg

Deutscher Nachhaltigkeitspreis
Klimaneutraler Unicampus Lüneburg unter den Top 3 des Deutschen Nachhaltigkeitspreises

In Lüneburg wird ein innovatives Energiekonzept für den Campus der Universität und das angrenzende Stadtgebiet erarbeitet und umgesetzt – mit dem Ziel einer vollständigen Strom- und Wärmeversorgung mit erneuerbaren Energien. Das Projekt "Klimaneutraler Campus" wurde für den Deutschen Nachhaltigkeitspreis 2016 nominiert. Der Sieger des vom Bundesministerium für Bildung und Forschung ausgelobten Forschungspreises konnte nun in Kooperation mit der Wissenschaftssendung „nano“ ermittelt und am 25.11.2016 im Rahmen der Preisverleihung bekannt gegeben werden.

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