Beispiel für eine Interviewsituation.
© shock - stock.adobe.com

Primärdatenerhebung Nichtwohnungsbau
Interviews zu Nichtwohngebäuden starten bundesweit

Für die Steuerung der Energiewende braucht es belastbare Daten aus allen Sektoren. Das gilt auch für den Gebäudesektor. Mit diesem Forschungsprojekt werden Nichtwohngebäude systematisch und umfassend erfasst. In einem schrittweisen Verfahren werden für die Modernisierung maßgebliche Daten wie Struktur und Zustand der Gebäude, energetische Qualität sowie Einflussfaktoren auf Entscheidungsprozesse erhoben. Jetzt startet die Hauptphase der Erhebung. Die Forscher hoffen auf eine möglichst breite Mitwirkung der Eigentümer von Nichtwohngebäuden.

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Ein Beispiel für ein Plusenergie-Quartier.
© ASTOC/MESS

STADTQUARTIER-ENERGIEKONZEPT
Ein netzneutrales Plusenergie-Quartier entsteht

Forscher der Hochschule München und der TU Dresden haben ein innovatives Energiekonzept für ein Plusenergie-Quartier entwickelt, das bis Ende 2019 in der „Neuen Mitte“ von Geretsried (Bayern) realisiert werden soll. Das Konzept verbindet mit dem Einsatz unterschiedlicher Energietechniken das Ziel elektrischer Netzneutralität, also möglichst hoher Eigendeckung des Strombedarfs und Eigennutzung des erzeugten Stroms.

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Wesentliche Teile des Gebäudebestands auf dem Gelände des ehemaligen Bürgerhospitals in Stuttgart sollen energetisch saniert und zu bezahlbarem Wohnraum umgebaut werden.
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Monitoring Wärmenetzbetrieb
Wärmeversorgung eines Stadtquartiers – solaraktiv und netzgekoppelt

Am Wissenschafts- und Technologiestandort Berlin Adlershof entsteht seit dem Herbst 2016 ein neues Wohnquartier im Passivhaus-Standard. Seine rücklaufseitige Anbindung an das bestehende Fernwärmenetz mit Einspeisung dort gewonnener Solarwärme ist Gegenstand umfangreicher Untersuchungen.

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Prüfverfahren energetischer Systemkennzahlen
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Wärmepumpen und Mikro-KWK
Neues Prüfverfahren liefert praxisnahe energetische Systemkennzahlen

Messungen an realen Wärmeerzeuger-Anlagen zeigen, dass rechnerisch ermittelte Effizienzkenngrößen teilweise erheblich von den messtechnisch erfassten Werten abweichen. Dies gilt besonders für Wärmepumpen und Mikro-Blockheizkraftwerke.

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Berliner Energietage - Podiumsdiskussion
© BINE Informationsdienst, Uwe Friedrich

Klimaneutrale Quartiere
Quartiere auf neuen Wegen, im Reallabor erprobt

Wie können Quartiere durch Energieeffizienzmaßnahmen und die Nutzung erneuerbarer Energien nahezu ohne fossile Brennstoffe auskommen? Diese und weitere Fragen werden in sechs Leuchtturmprojekten untersucht. Erste Ergebnisse erläuterten die Forscherteams auf den Berliner Energietagen.

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Auf dem 4. Projektleitertreffen Energiewendebauen Ende April 2018 in Essen diskutierten 120 Wissenschaftler, wie Quartiere eine wegweisende Rolle für die Energiewende einnehmen können.
© BINE Informationsdienst, Johannes Lang

Projektleitertreffen in Essen
Zukunftsweisende Versorgungsstrategien für Quartiere

Wie können Quartiere und Siedlungen zur Netzstabilität und Flexibilität unseres Energiesystems beitragen? Was sind die Schlüsseltechnologien dafür?Auf dem 4.  Projektleitertreffen Energiewendebauen Ende April in Essen diskutierten 120 Wissenschaftler aktuelle Hemmnisse und mögliche Lösungsansätze.

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Das Luftbild zeigt das Quartier „Rüsdorfer Kamp“ in Heide aus der Vogelperspektive. Das Quartier befindet sich im Bereich rechts neben den Gleisen.
© Jacobs / Stadt Heide

Regenerative Energieversorgung im Quartier
Lokal erzeugten Windstrom im Quartier nutzen

Für das Stadtquartier „Rüsdorfer Kamp“ in Heide soll eine nachhaltige Energieversorgung entwickelt werden. Mit dem Forschungsprojekt QUARREE100 soll das Quartier möglichst vollständig mit erneuerbaren Energien vor Ort oder aus der Region versorgt werden. Die Forscher müssen dazu zentrale Fragen beantworten: Wie kann der in der Region erzeugte Windstrom wirtschaftlich und systemdienlich für das regionale Energiesystem genutzt werden? Welche flexiblen Speicherlösungen für Strom und Wärme stehen zur Verfügung und wie kann die Integration in die Quartiersversorgung erfolgen? Es sind Lösungen gefragt, die auf andere Städte übertragbar sind.

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Auf einer Teilfläche des ehemaligen Fliegerhorsts in Oldenburg entsteht ein neues Wohnquartier. Es soll ein sogenanntes Reallabor für Smart-City-Technologien sein.
© Stadt Oldenburg

Klimaneutrales Quartier
Vom Fliegerhorst zum Wohnquartier mit innovativem Versorgungskonzept

Auf der Fläche des ehemaligen Fliegerhorsts in Oldenburg entsteht ein neues Wohnquartier. Neben Neubauten sollen einige der vorhandenen alten Kasernengebäude erhalten bleiben und zu Wohngebäuden umgebaut werden. Geplant ist ein neues Infrastrukturkonzept, das die Sektoren Strom, Wärme/Kälte und Elektromobilität koppelt und in ein sektorenübergreifendes Versorgungsnetz integriert. Ergänzend entwickeln die Projektpartner eine digitale Service-Plattform für ein intelligentes Last- und Beschaffungsmanagement auf Ebene des Quartiers. Unter dem Motto „Der Mensch im Zentrum“ werden Bürgerinnen und Bürger in den Planungsprozess eingebunden.

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Blick vom Rathaus über die Stadt auf das ehemalige Industrieareal der Nähmaschinenfabrik Pfaff. Gut sichtbar ist das alte Verwaltungsgebäude, das im Laufe des Projektes energetisch saniert wird.
© Stadt Kaiserslautern

Energiewende im Quartier
Werksgelände wird zum klimaneutralen Stadtquartier

Bis zum Jahr 2022 entsteht auf dem ehemaligen Werksgelände der Nähmaschinenfabrik Pfaff in Kaiserslautern ein neuer Stadtteil, der einen möglichst hohen Anteil des Energiebedarfs vor Ort durch erneuerbare Energien deckt. Es werden nachhaltige Infrastrukturen für Strom, Wärme, Kälte, E- Mobilität und digitale Dienstleistungen geschaffen. Lokal erzeugte erneuerbare Energie versorgt historische Gebäude und Neubauten.

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Ergebnisse der Studie zur Akzeptanz einer netzdienlichen Betriebsführung von Gebäuden Gebäude
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Studie
Akzeptanz einer netzdienlichen Betriebsführung von Gebäuden

Das Fraunhofer-Institut für Solare Energiesysteme führte im Frühsommer 2017 eine deutschlandweite Umfrage zur Akzeptanz eines netzdienlichen Gebäudebetriebs durch. Befragt wurden Eigentümer und Betreiber von Neubau- und Bestandsgebäuden der Sektoren Gewerbe, Handel und Dienstleistungen. Mit der Umfrage sollte ausgelotet werden, auf Basis welcher Motivation die Betreiber für einen netzdienlichen Anlagenbetrieb zu gewinnen sind. Jetzt liegen die Umfrageergebnisse vor.

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Das neue Zentralgebäude der Leuphana Universität wurde vom Architekten Daniel Libeskind entworfen. Es wurde als Vorzeigeprojekt für die Entwicklung zu einem klimaneutralen Campus am 11. März 2017 eingeweiht.
© Leuphana Universität Lüneburg

Deutscher Nachhaltigkeitspreis
Klimaneutraler Unicampus Lüneburg unter den Top 3 des Deutschen Nachhaltigkeitspreises

In Lüneburg wird ein innovatives Energiekonzept für den Campus der Universität und das angrenzende Stadtgebiet erarbeitet und umgesetzt – mit dem Ziel einer vollständigen Strom- und Wärmeversorgung mit erneuerbaren Energien. Das Projekt "Klimaneutraler Campus" wurde für den Deutschen Nachhaltigkeitspreis 2016 nominiert. Der Sieger des vom Bundesministerium für Bildung und Forschung ausgelobten Forschungspreises konnte nun in Kooperation mit der Wissenschaftssendung „nano“ ermittelt und am 25.11.2016 im Rahmen der Preisverleihung bekannt gegeben werden.

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Einblick in das Statusseminar
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Energiewende im Quartier
Zukunftstechnologien und Konzepte für die Wärmewende

Das Statusseminar "Energieforschung für die Wärmewende" präsentierte am 19. und 20. April in Frankfurt am Main aktuelle Themen und Projektergebnisse der Förderinitiative EnEff:Wärme. Das Programm umfasst Erfahrungsberichte forschender Energieversorger, technologische Entwicklungen bis hin zur Anwendungsreife, die Vorstellung von Zukunftstechnologien sowie die Einordnung dieser vielfältigen Aktivitäten in Effizienzstrategien für Gebäude und Quartiere.

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