Rechtsanwalt Markus Lennartz erklärte in seinem Vortrag, dass Datenschutz den wissenschaftlichen Erkenntnisgewinn grundsätzlich nicht einschränken darf.
© Quelle: Projektträger Jülich/Forschungszentrum Jülich GmbH

Rechtsgutachten
Messdaten rechtskonform weiterverwenden

Raumklima, Stromverbrauch, Brennstoffabnahme: In Forschungsprojekten zu Gebäuden und Quartieren fallen viele Daten an. Aber: Wem gehören diese Zahlen? Welche Werte müssen anonymisiert werden? Eine vom Bundeswirtschaftsministerium beauftragte Anwaltskanzlei soll hier Rechtssicherheit bringen. In einem Workshop präsentierten die Juristen kürzlich die Ergebnisse ihres Gutachtens vor Wissenschaftlern aus der Forschungsinitiative Energiewendebauen sowie Vertretern des Projektträgers Jülich.

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Panorama des Duisburger Binnenhafens
© Photograf - stock.adobe.com

Energieversorgung
Binnenhafen Duisburg soll energieeffizient werden

In Duisburg befindet sich der größte Binnenhafen der Welt. Für das 1550 Hektar große Areal entwickelt das Fraunhofer UMSICHT in Zusammenarbeit mit der Duisburger Hafen AG ein Gesamtkonzept zur Energienutzung und -versorgung und zwar in Bezug auf Herausforderungen der Energiewende.

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Symbolbild der Forschungsnetzwerke.
© Foto: Sergey Nivens – stock.adobe.com

Relaunch
Forschungsnetzwerk Energiewendebauen mit neuer Website

Das Forschungsnetzwerk Energiewendebauen, das als Expertengremium den Transfer von Forschungsergebnissen in die Praxis begleitet, bekommt einen neuen Internetauftritt.

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Hier wurden Solardachsteine zwischen den bisher verwendeten Modellen angeordnet. Die weißen Streifen auf den Solardachsteinen werden noch farblich angepasst.
© Projektträger Jülich/Forschungszentrum Jülich GmbH

PRAXISTEST FÜR DENKMALPFLEGE
Solardachsteine liefern Strom und Wärme

Denkmalgeschützt und innovativ ist kein Widerspruch, zumindest nicht in der Energieforschung: Ein Team aus Wissenschaft und Wirtschaft hat unter Leitung der Universität Stuttgart Dachsteine entwickelt, die mit Photovoltaik-Zellen belegt sind. Sie fügen sich optisch unauffällig in gängige Bedachungen ein und erfüllen somit eine wesentliche Forderung der Denkmalpflege. Im Essener Stadtviertel Margarethenhöhe findet nun der Praxistest statt.

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Quartier Zwickau Marienthal
© Stadt Zwickau – Projekt ZED, Foto Helge Gerischer

Energieversorgung
Mehr Akzeptanz für klimaneutrales Quartier in Zwickau

Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler wollen in Zwickau ein Wohnquartier klimaneutral mit Erneuerbaren versorgen. Das soll neue Erkenntnisse bringen, etwa zur idealen Wärmeversorgung für Bestandsquartiere. Doch zunächst wollten die Forschenden herausfinden, wie sie die Anwohner am besten einbinden können - und dazu gibt es nun erste Ergebnisse.

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Aufbau eines Feldes mit Großkollektoren - Solare Fernwärme Brühl in Chemnitz
© T. Urbaneck

Netsimulation mit volatilen, dezentralen Erzeugern
DELFIN: Erneuerbare Fernwärme-Versorgung vorhersagen

Bevor Energieversorger den volatilen Anteil der Energie in ihrem Fernwärmenetz erhöhen, müssen sie sicherstellen, dass dadurch die Versorgungssicherheit nicht gefährdet wird. Hierbei ist wichtig zu wissen, wie sich die Einbindung volatiler, dezentraler Erzeuger  auf Thermohydraulik und Komponenten auswirkt. Anhand von Simulationen von drei real existierenden Fernwärmenetzen zeigen Forschende im Projekt DELFIN, welche Effekte zu erwarten sind.

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Auszubildende und Studierende der Energietechnik der Hochschule Offenburg haben gezeigt, wie energieeffiziente Gebäudetechnik im Kleinen aussieht.
© Fraunhofer ISE

Buchbar für Messen
Miet-Container als Null-Energie-Raummodul

Ein Container mit moderner Heiz- und Klimatechnik, bereit für den Transport: Mit diesem Projekt haben Auszubildende und Studierende der Energietechnik der Hochschule Offenburg gezeigt, wie energieeffiziente Gebäudetechnik im Kleinen aussieht. Nun kann man das Raummodul mieten.

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Internationaler Wettbewerb Solar Decathlon Europe 2021 (SDE21) in Wuppertal.
© PTJ

Professor Karsten Voss zum internationalen Gebäude-Energie-Wettbewerb
"Weiterbauen statt neu bauen"

Der internationale Wettbewerb Solar Decathlon Europe 2021 (SDE21) in Wuppertal bietet Studierenden die Chance, ihre Entwürfe zu innovativen, energieeffizienten und solaren Gebäuden als reale Prototypen zu bauen und zu betreiben. Warum dem urbanen Aspekt bei diesem Wettbewerb eine so zentrale Rolle zukommt und welche Chancen dieser bietet, erklärt Professor Karsten Voss von der Bergischen Universität Wuppertal.

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Bunte Lichtpunkte spiegeln sich in einem Photovoltaikmodul.
© BMWi/Holger Vonderlind

Forschungsförderung für die Energiewende
Kabinett verabschiedet Bundesbericht Energieforschung

Die Energieforschung in Deutschland hat 2018 mehr Geld bekommen als im Vorjahr. Der Bund stellte über 1 Milliarde Euro für Forschung, Entwicklung und Demonstration moderner Energie- und Effizienztechnologien bereit. Rund 75 Millionen Euro flossen davon in den Bereich Gebäude und Quartiere.

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Expert*innen stellen in einer Vortragsreihe „Innovative Lösungen für den Gebäudebestand“ vor.
© Projektträger Jülich / Forschungszentrum Jülich GmbH

Standardisieren, Industrialisieren, Digitalisieren
Mit schnelleren Schritten zum klimaneutralen Gebäudebestand

Um die Klimaschutzziele zu erreichen, sind weitere Anstrengungen nötig. Dies war auch Tenor von zwei Veranstaltungen am Dienstag auf den Berliner Energietagen: In einer Vortragsreihe des Bundesministeriums für Wirtschaft und Energie (BMWi) stellten Expertinnen und Experten „Innovative Lösungen für den Gebäudebestand“ vor, abends präsentierte die Bergische Universität Wuppertal den internationalen Wettbewerb Solar Decathlon Europe 2021. Studentische Teams können sich hier mit Ideen bewerben, die unter anderem eine ressourceneffiziente und klimaneutrale Stadt zum Ziel haben.

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Für das Jahr 2050 strebt die Bundesregierung einen nahezu klimaneutralen Gebäudebestand an. Wissenschaft kann hierzu einen wichtigen Beitrag leisten.
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"Innovation durch Forschung"
Jahresbericht zur Energieforschung erschienen

Für das Jahr 2050 strebt die Bundesregierung einen nahezu klimaneutralen Gebäudebestand an. Wissenschaft kann hierzu einen wichtigen Beitrag leisten. Im vergangenen Jahr flossen mehr als 67 Millionen Euro in bereits laufende Vorhaben im Bereich energieoptimierte Gebäude und Quartiere. Das Bundesministerium für Wirtschaft und Energie (BMWi) bewilligte in diesem Forschungsgebiet 234 neue Projekte mit einem Fördervolumen von rund 113 Millionen Euro. Diese Zahlen hat das Ministerium in seinem Jahresbericht „Innovation durch Forschung 2018“ jetzt veröffentlicht.

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Die Sanierung von Quartieren mit sehr alten Bestandsgebäuden ist sowohl für Bauherren als auch für Bewohner aufwändig. Hilfreich können hier so genannte modulare Instandsetzungsverfahren sein, die aktuell von Forschenden entwickelt werden.
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Sanierung im Quartier
Altbauwohnungen mieterfreundlich modernisieren

Wird ein Quartier mit sehr alten Bestandsgebäuden umfangreich saniert, müssen die betroffenen Mieter während der Modernisierungsarbeiten meist Ersatzwohnungen beziehen. Im Münchner Stadtviertel Neuhausen-Nymphenburg testet ein Forscherteam ab Mai so genannte modulare Instandsetzungsverfahren...

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