06.01.2022 | Aktualisiert am: 07.01.2022

Das "Solar Heating and Cooling Programme" der Internationalen Energieagentur (IEA SHC) fordert dazu auf, Vorschläge für den SHC Solar Award 2022 einzureichen. Ausgezeichnet werden Projekte, die dazu beitragen, den Markteinfluss von solaren Heiz- und Kühltechnologien zu erhöhen.

Die Ausrichter des Wettbewerbs suchen Einzelpersonen oder Organisationen, die in den letzten fünf Jahren dazu beigetragen haben, Kosten im Bereich solares Heizen und Kühlen zu senken und so einen Beitrag zum Klimaschutz zu leisten. Ein Schwerpunkt sollte dabei auf dem sozialen Wohnungsbau liegen. Hier sollte der Einsatz von Solarwärme, Kühlung und/oder Tageslichttechnologien dabei geholfen haben, komfortable und kosteneffiziente Lebensbedingungen für finanziell schwache Menschen in bezahlbaren Wohnräumen zu schaffen. Die Preisträger sollten hier Erfolge sowie messbare Ergebnisse bei der Energieeinsparung und CO2-Reduktion vorweisen können. Die Nominierung kann von einer gemeinnützigen, kommunalen, regionalen, staatlichen oder nationalen Einrichtung oder einer verbundenen Einrichtung (zum Beispiel Bauträger, Architekturbüro, Bauunternehmer) erfolgen. Nähere Informationen zum Auswahlprozess und zur Nominierung finden Sie auf der Webseite des SHC

Die Bewerbungsfrist endet am 1. April 2022. Bis Juli 2022 sollen alle Nominierten eine Nachricht erhalten. Eine internationale Jury des IEA SHC Programmes wählt die Gewinnerinnen und Gewinner aus. Die fünf Spitzenkandidatinnen und -kandidaten werden auf der IEA SHC-Webseite gewürdigt. Der diesjährige Preis wird auf der Konferenz EuroSun 2022 verliehen. Diese findet vom 26. bis 29. September in Kassel statt. Als Gewinn gibt es eine kostenlose Konferenzanmeldung und ein Reisestipendium. Der SHC Solar Award wird seit 2003 verliehen, zunächst auf eigenen SHC-Konferenzen, zum letzten Mal 2019 in Chile auf dem gemeinsamen ISES SHC Solar World Congress. 

Hohe Beteiligung deutscher Akteure im SHC

Im Technology Cooperation Programm SHC (TCP SHC) der IEA spielt Deutschland von Beginn an eine wichtige Rolle. Aktuell engagieren sich deutsche Expertinnen und Experten in zahlreichen Tasks und Projekten dieses Programms (nähere Informationen dazu finden Sie  auf der Webseite des SHC) und profitieren von dem internationalen Austausch. SHC wurde 1977 als eines der ersten Forschungskooperationsprogramme IEA ins Leben gerufen. Mit multidisziplinärer internationaler Forschung und Wissensaustausch sowie Markt- und Politikempfehlungen arbeitet das SHC TCP daran, solarthermische Systeme für die verschiedenen Anwendungsfelder zu etablieren. Technische und nicht-technische Hindernisse sollen abgebaut werden. Das Bewusstsein wichtiger Entscheidungsträger soll gestärkt und die Industrie dazu ermutigt werden, neue solarthermische Produkte und Dienstleistungen zu nutzen. (bs)

Kontakt

Ansprechpartnerin und deutsches Mitglied Steuerungsgruppe

Projektträger Jülich

Kerstin Krüger
Geschäftsbereich Energiesystem:Nutzung

030 20199- 530

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