Mann mit Mikroskop
AlexRaths/iStock/thinkstock

Energiespeicherung
Büro- und Laborneubau nutzt Abwärme und Erdwärme

Mit seinem neuen „Energiezentrum“ hat die Brandenburgische Technische Universität Cottbus-Senftenberg einen energieeffizienten Neubau, in dem seit Mitte 2013 sechs Lehrstühle unter einem Dach forschen können. Abwärme aus Server- und Multimediaräumen eines Nachbargebäudes sowie Erdwärme mittels einer Wärmepumpe beheizen den Neubau. Die Erdsonden unterstützen auch die Klimatisierung und die Versorgung mit Prozesskälte.

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Luftbildaufnahme von Esslingen.
© Jürgen Fälchle - stock.adobe.com

Stadtquartier
CO2-neutrales Quartier fürs Wohnen, Arbeiten und Studieren

In der Stadt Esslingen entsteht bis 2025 auf 120.000 m² BGF ein neues innerstädtisches Quartier aus Wohn- und Gewerbeflächen sowie einem Hochschulneubau. Die Umsetzung soll als „CO2-neutrales Stadtquartier“  mit optimaler Integration von erneuerbaren Energien realisiert werden.

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Erzeugten Strom im Quartier nutzen: Die Luftaufnahme zeigt die Bauabschnitte des Ludmilla Wohnparks.
© Ludmilla Wohnbau GmbH

Dezentral erzeugten Strom im Quartier nutzen

Auf einer Industriebrache entstand die Plusenergiesiedlung „Ludmilla-Wohnpark Landshut“. Ein intensives Monitoring und die anschließende Optimierung des Gebäudebetriebs konnten den Energieverbrauch deutlich senken.

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 Fernwärmeleitung in der Stadt.
© focus finder - stock.adobe.com

Solarthermie
Dezentrale Einspeisung solarer Wärme in Nah- und Fernwärmenetze

Die multifunktionale Nutzung von Fernwärmenetzen könnte schon mittelfristig ein wichtiger Schritt hin zu einer emissionsarmen Wärmeversorgung sein. In einem Forschungsprojekt untersuchten AGFW, Solites und TU Dresden die technischen Auswirkungen einer dezentralen Einspeisung solarer Wärme. Verschiedene Einbindungsvarianten werden zurzeit im Rahmen des Folgeprojekts SWD.SOL im Fernwärmenetz der Stadtwerke Düsseldorf erprobt.

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Im Drei-Prozent-Projekt entwickeln Forscher energieeffiziente Sanierungsfahrpläne für Stadtquartiere. Zu sehen sind Reihenhäuser.
© Uwe Milles, BINE Informationsdienst

Sanierungsfahrplan 2050
"Drei Prozent Projekt" macht kommunale Quartiere energieeffizienter

Bisher liegt die Sanierungsrate im Gebäudebestand in Deutschland bei rund einem Prozent. Wie lässt sich die jährliche Sanierungsrate deutlich steigern, etwa auf drei Prozent? Gemeinsam mit Kommunen untersuchten drei Verbundpartner die Hemmnisse und entwickelten angepasste Lösungsansätze.

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Beispielgrafik für Fianzierungsmodell-Intracting
© BernardaSv/iStock/thinkstock

Finanzierungsmodelle
Energieeffizienz an Hochschulen durch Intracting

Das Forschungsprojekt überträgt das in Kommunen erprobte Finanzierungsmodell des Intractings auf die besonderen Bedingungen von Hochschulen. Damit soll das hochschulinterne Energiemanagement unterstützt, wirtschaftliche Energiesparmaßnahmen erschlossen und die Hochschulhaushalte von Energiekosten...

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Luftbild des Standorts Adlershof im Mai 2013
© Adlershof Projekt

Energieversorgung im Quartier
Energiestrategie für Vorzeigequartier vernetzt Wärme, Kälte und Strom

Dieses Projekt ist ein wesentlicher Baustein im Rahmen des Clusterprojekts „Energiestrategie Berlin-Adlershof 2020“. Damit soll eine Senkung des Primärenergiebedarfs um mindestens 30 Prozent am Wissenschafts- und Technologiestandort Adlershof bis 2020 erreicht werden. Einige in einem vorausgehenden Forschungsprojekt entwickelte energietechnische Konzepte und Maßnahmen werden pilothaft realisiert.

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Fernwärmeleitung (links) und Solarthermie-Feld (rechts)
© T. Urbanek, TU Chemnitz

Simulation Netzhydraulik
Erneuerbare Wärme optimal in Fernwärmenetze einspeisen

In diesem Projekt haben Forschende herausgefunden, wie sich eine zunehmende Anzahl dezentraler Wärmeerzeuger auf die Netzhydraulik und die thermische Wechselbeanspruchung bestehender Fernwärmenetze auswirkt und in welcher Größe Wärmespeicher für einen optimierten Betrieb nachzurüsten sind.

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Ein Beispiel für einen Teil des Fernwärmenetzes.
© Ronald Rampsch - stock.adobe.com

Umbau Wärmenetz
Fernwärmenetz integriert Abwärme und Solarenergie

Die brandenburgische Stadt Hennigsdorf will innerhalb von fünf Jahren den klimaneutral erzeugten Anteil der Wärme in ihrem Fernwärmenetz auf 80 Prozent ausbauen. Dazu planen die Stadtwerke, die Abwärme des örtlichen Stahlwerks und große Solarkollektorfelder in das Netz zu integrieren.

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Illustration Vernetzungen
© metamorworks - stock.adobe.com

Städtische Wärmeplanung
Geografisches Wärmeinformations- und Simulationssystem

Strategische Wärmeplanung und Stadtentwicklung müssen verzahnt werden, damit Klimaschutzpotenziale ausgereizt und Ressourcen mit hoher Kosteneffektivität eingesetzt werden können. Diesem Ziel dient die Entwicklung eines Wärmeinformations- und Simulationssystems für die Hansestadt Hamburg. Es soll städtebauliche Entwicklungen berücksichtigen und damit die strategische Wärmeplanung der Kommune unterstützen.

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Symbolbild Straßennetz
© Hammer Real GmbH

Flexible Lasten und Elektromobilität
Gewerbeimmobilien: Mieterfreundlich Photovoltaik-Strom integrieren

Die Stromnachfrage in Städten ist hoch. Und sie wird mit der steigenden Anzahl an Elektrofahrzeugen wachsen. Eine klimafreundliche Lösung könnten mehr Photovoltaik-Anlagen vor Ort sein: auf Dächern von Bestands- und Neubauten. Wie dies möglich ist, untersuchten Forschende im Projekt EMGIMO. 

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Viele Industrieanlagen verfügen über hohe Abwärmepotenziale, die über Wärmenetzinfrastrukturen weiter genutzt werden könnten.
© Fotolia / industrieblick

Abwärmekataster
Industrielle Abwärme in Wärmenetze einspeisen

Im Projekt NENIA wird erstmals die produzierte Abwärme aller Industriestandorte in Deutschland systematisch erfasst. Gleichzeitig entsteht ein Wärmebedarfsatlas, auf dem der Wärmebedarf des deutschen Wohn- und Nichtwohngebäudebestands – energetisch typisiert – verzeichnet ist.

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