Die Kapillarrohrmatten werden als Flächenheizsystem außen auf die Fassade aufgebracht. Im Bild wird gerade der Klebemörtel glatt gezogen für den Leichtputz.
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Sanierung mit Niedrig-Exergie-Konzept
Gebäude über die Außenwand beheizen

Bereits mit kleinen Temperaturdifferenzen kann ein Gebäude über die Fassade gekühlt oder beheizt werden. Das haben Forschende in einem Demonstrationsprojekt gezeigt. Das mehrschichtige Flächenheizsystem eignet sich besonders für Altbausanierungen und die Kombination mit Wärmepumpen.

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Mann mit Mikroskop
AlexRaths/iStock/thinkstock

Energiespeicherung
Büro- und Laborneubau nutzt Abwärme und Erdwärme

Mit seinem neuen „Energiezentrum“ hat die Brandenburgische Technische Universität Cottbus-Senftenberg einen energieeffizienten Neubau, in dem seit Mitte 2013 sechs Lehrstühle unter einem Dach forschen können. Abwärme aus Server- und Multimediaräumen eines Nachbargebäudes sowie Erdwärme mittels einer Wärmepumpe beheizen den Neubau. Die Erdsonden unterstützen auch die Klimatisierung und die Versorgung mit Prozesskälte.

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 Fernwärmeleitung in der Stadt.
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Solarthermie
Dezentrale Einspeisung solarer Wärme in Nah- und Fernwärmenetze

Die multifunktionale Nutzung von Fernwärmenetzen könnte schon mittelfristig ein wichtiger Schritt hin zu einer emissionsarmen Wärmeversorgung sein. In einem Forschungsprojekt untersuchten AGFW, Solites und TU Dresden die technischen Auswirkungen einer dezentralen Einspeisung solarer Wärme. Verschiedene Einbindungsvarianten werden zurzeit im Rahmen des Folgeprojekts SWD.SOL im Fernwärmenetz der Stadtwerke Düsseldorf erprobt.

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Innenansicht des Eingangsbereichs
© Leuphana

Klimaneutraler Campus
Universität setzt auf erneuerbare Energien und saisonale Wärmespeicherung

Mit dem Projekt wird ein nachhaltiges Energiekonzept für die Universität Lüneburg und das angrenzende Stadtgebiet Bockelsberg erarbeitet – mit dem Ziel einer vollständigen Strom- und Wärmeversorgung mit erneuerbaren Energieträgern.

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Erzeugten Strom im Quartier nutzen: Die Luftaufnahme zeigt die Bauabschnitte des Ludmilla Wohnparks.
© Ludmilla Wohnbau GmbH

Dezentral erzeugten Strom im Quartier nutzen

Auf einer Industriebrache entstand die Plusenergiesiedlung „Ludmilla-Wohnpark Landshut“. Ein intensives Monitoring und die anschließende Optimierung des Gebäudebetriebs konnten den Energieverbrauch deutlich senken.

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Wohnanlage in der Siedlung Lilienstraße Nord in München-Haidhausen
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Wohnanlage peilt CO2-neutrale Versorgung an

Ein richtungsweisendes Projekt zur Sanierung einer Wohnanlage ist die Siedlung in München-Haidhausen. Die Gebäude aus den 1950er Jahren wurden aufgestockt, der Wärmeschutz erheblich verbessert. In Verbindung mit der Nutzung Erneuerbarer Energien sollte die Energieversorgung CO2-neutral werden.

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Beispiel für Büro- und Verwaltungsgebäude.
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Neubau Verwaltungsgebäude
Gebäudeensemble nutzt Erdreich als Wärme- und Kältequelle

Der Neubau des Dienstleistungs- und Verwaltungszentrums Barnim besteht aus vier kompakten drei- bis viergeschossigen Blöcken mit glasüberdachten Innenhöfen. Ein ausgeklügeltes Tages- und Kunstlichtkonzept ermöglicht eine energieeffiziente Beleuchtung.

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