Im Drei-Prozent-Projekt entwickeln Forscher energieeffiziente Sanierungsfahrpläne für Stadtquartiere. Zu sehen sind Reihenhäuser.
© Uwe Milles, BINE Informationsdienst

Sanierungsfahrplan 2050
"Drei Prozent Projekt" macht kommunale Quartiere energieeffizienter

Bisher liegt die Sanierungsrate im Gebäudebestand in Deutschland bei rund einem Prozent. Wie lässt sich die jährliche Sanierungsrate deutlich steigern, etwa auf drei Prozent? Gemeinsam mit Kommunen untersuchten drei Verbundpartner die Hemmnisse und entwickelten angepasste Lösungsansätze.

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Viele Industrieanlagen verfügen über hohe Abwärmepotenziale, die über Wärmenetzinfrastrukturen weiter genutzt werden könnten.
© Fotolia / industrieblick

Abwärmekataster
Industrielle Abwärme in Wärmenetze einspeisen

Im Projekt NENIA wird erstmals die produzierte Abwärme aller Industriestandorte in Deutschland systematisch erfasst. Gleichzeitig entsteht ein Wärmebedarfsatlas, auf dem der Wärmebedarf des deutschen Wohn- und Nichtwohngebäudebestands – energetisch typisiert – verzeichnet ist.

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Experimental-Anlage zum Betrieb einer Wärmepumpe mit Niedertemperaturwärme aus oberflächennaher Erdreichwärme und solaren Hybridkollektoren.
© ISFH, Institut für Solarenergieforschung, Emmerthal

Wärmepumpensysteme
Erdwärme- und Solarkollektoren ergänzen sich als Wärmequellen

Erdwärmekollektoren und Solarkollektoren lassen sich als bivalente Wärmequelle für Wärmepumpen kombinieren. Dies verspricht einige Vorteile. In diesem Forschungsprojekt wurde das Systemverhalten genauer untersucht. In Simulationsstudien wurden unterschiedliche Systemkonfigurationen untersucht.

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Luftbild des Standorts Adlershof im Mai 2013
© Adlershof Projekt

Energieversorgung im Quartier
Energiestrategie für Vorzeigequartier vernetzt Wärme, Kälte und Strom

Dieses Projekt ist ein wesentlicher Baustein im Rahmen des Clusterprojekts „Energiestrategie Berlin-Adlershof 2020“. Damit soll eine Senkung des Primärenergiebedarfs um mindestens 30 Prozent am Wissenschafts- und Technologiestandort Adlershof bis 2020 erreicht werden. Einige in einem vorausgehenden Forschungsprojekt entwickelte energietechnische Konzepte und Maßnahmen werden pilothaft realisiert.

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Illustration Vernetzungen
© metamorworks - stock.adobe.com

Städtische Wärmeplanung
Geografisches Wärmeinformations- und Simulationssystem

Strategische Wärmeplanung und Stadtentwicklung müssen verzahnt werden, damit Klimaschutzpotenziale ausgereizt und Ressourcen mit hoher Kosteneffektivität eingesetzt werden können. Diesem Ziel dient die Entwicklung eines Wärmeinformations- und Simulationssystems für die Hansestadt Hamburg. Es soll städtebauliche Entwicklungen berücksichtigen und damit die strategische Wärmeplanung der Kommune unterstützen.

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Coolplan unterstützt die Planung von Kälteanlagen. Konventionelle und regenerative Kühlsysteme für Gebäude können unter technischen und wirtschaftlichen Aspekten simuliert und verglichen werden.
© ETU Software GmbH

Analyse von Kältesystemen
Werkzeug für die Simulation innovativer Kühltechnologien

Mit diesem Forschungsprojekt wird ein Simulationswerkzeug zur Bewertung konventioneller und innovativer Gebäudekühltechnologien entwickelt.

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In der modernisierten Kältezentrale im Hannover Congress Centrum (HCC) unterstützt eine Absorptionskälteanlage die Grundlastversorgung.
Blickpunkt Fotodesign

Energieeffizient: Mit Nah- und Fernwärme kühlen
Neue Absorptionskälteanlagen an sechzehn Standorten getestet

Ob im Gastgewerbe, in Rechenzentren oder Produktionsstätten: Kühlung und Klimatisierung spielen in vielen Bereichen unseres Lebens eine wichtige Rolle. Wird dabei die bereits vorhandene Nah- oder Fernwärme effizient zur Kälteerzeugung genutzt, kann sogar Primärenergie eingespart werden. Wie dies in der Praxis aussehen kann, testeten Forschende an verschiedenen Standorten in Deutschland.

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In dem Forschungsprojekt wurden Software-Module entwickelt, mit denen eine energetische Inspektion, die Lebenszykluskostenanalyse und die Optimierung verschiedener Komponenten oder ganzer Gebäude durchgeführt werden können.
© Hottgenroth Software GmbH

Life-Cycle-Cost-Analysis
Software analysiert Lebenszykluskosten

In diesem Forschungsprojekt wurde eine Software zur Berechnung der Lebenszykluskosten als Planungs- und Entscheidungshilfe für Architekten, Fachplaner und Energieberater entwickelt. Das Berechnungsverfahren eignet sich für die Analyse der Lebenszykluskosten.

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Blick auf das Neubau-Quartier Wohnen am Campus Adlershof
© BTB GmbH

Solarthermie und Fernwärme
Überschusswärme dezentral verteilt

Selber nutzen oder dezentral einspeisen: Eigentümer können nun mit beeinflussen, wie die auf den Dächern ihrer Häuser gewonnene Solarwärme genutzt wird. Neu entwickelte Hausstationen ermöglichen dies technisch.

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MoniSoft ist mit einer Java-Umgebung auf jedem Betriebssystem sowohl über die Kommandozeile als auch über eine grafische Nutzeroberfläche (GUI) nutzbar.
© HS Rosenheim

Software
MoniSoft für Gebäudemonitoring und energetische Betriebsoptimierung

Mit MoniSoft, einer Java-basierten und plattformunabhängig verwendbaren Software, wird das Monitoring und die Betriebsanalyse von Gebäuden vereinfacht. Eine stringente Messdatenverarbeitung mit Qualitätssicherungsfunktionen und vielfältigen Möglichkeiten der kontextbezogenen Datenvisualisierung...

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Eine Mitarbeiterin des Fraunhofer Instituts für Bauphysik stellt eine Planungssoftware zur Quartiersentwicklung vor.
© Fraunhofer IBP

Stadtquartiere energetisch bewerten

Der Energiekonzept-Berater für Stadtquartiere unterstützt Stadtplaner und andere Akteure bei der Quartiersentwicklung in den ersten Planungsphasen. Die Software enthält eine Sammlung individueller Hilfsinstrumente für die Planung sowie Referenzbeispiele.

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