Viele Industrieanlagen verfügen über hohe Abwärmepotenziale, die über Wärmenetzinfrastrukturen weiter genutzt werden könnten.
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Abwärmekataster
Industrielle Abwärme in Wärmenetze einspeisen

Im Projekt NENIA wird erstmals die produzierte Abwärme aller Industriestandorte in Deutschland systematisch erfasst. Gleichzeitig entsteht ein Wärmebedarfsatlas, auf dem der Wärmebedarf des deutschen Wohn- und Nichtwohngebäudebestands – energetisch typisiert – verzeichnet ist.

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Vernetzte Quartiere im Südosten der Stadt Wolfsburg
© TU Braunschweig, Institut für Gebäude- und Solartechnik (IGS)

Energetische Quartierskonzepte
Vernetzte Quartiere für den Zukunftsraum Wolfsburg

In diesem Projekt wird die Umsetzung energetischer Quartierskonzepte in systemisch vernetzten Quartieren am Beispiel dreier Neubausiedlungen der Wolfsburger Stadterweiterung erforscht.

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Beispiel für ein Gebäude mit PCM-Wandelementen und PCM-Kühldecken.
© ZAE Bayern / Petra Hoeglmeier

Phase Change Materials in Gebäuden
Performance von Lüftungssystemen mit PCM

Phasenwechselmaterialien (PCM) werden im Bauwesen erst vereinzelt genutzt, obwohl verschiedene Produkte und Systeme schon seit einigen Jahren marktverfügbar sind. Mit dem Forschungsprojekt PCM-Demo II wurde die Praxistauglichkeit von PCM in Gebäuden getestet und wissenschaftlich evaluiert. Ein Teilprojekt befasste sich mit PCM in Lüftungssystemen. Dazu wurden solche Systeme in gewöhnlich genutzte Gebäuden eingebaut und ihre Performance untersucht. Die Ergebnisse liegen jetzt vor.

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Eingangsbereich Willibald-Gluck-Gymnasium
© Berschneider + Berschneider, Architekten BDA + Innenarchitekten BDIA. Foto: Petra Kellner

Niedrigenergie-Schulneubau
Schulneubau mit Niedrig-Exergie-Wärmekonzept und Stromlastmanagement

Der Neubau des Willibald-Gluck-Gymnasiums in Neumarkt in der Oberpfalz ist seit August 2015 neuer Lern- und Lebensraum für 1.400 Schüler. Das viergeschossige Bauwerk mit zwei innenliegenden Atrien und 65 Klassenräumen wurde ergänzt durch eine ebenfalls energieoptimierte Dreifeld-Sporthalle.

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Luftbild des Zentralcampus der TU Braunschweig
© TU Braunschweig, Institut für Gebäude- und Solartechnik (IGS)

Universitäts-Campus
Campus der TU Braunschweig soll klimaneutral werden

Im Projekt „EnEff Campus 2020“ wird in den nächsten drei Jahren ein mehrdimensionales Sanierungskonzept zur energetischen Optimierung des Campus realisiert, wissenschaftlich begleitet und im Betrieb vermessen. Parallel erfolgt eine präzise Variantenuntersuchung für das langfristige Ziel eines weitgehend CO2-neutralen Campus.

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In dem Forschungsprojekt werden Niedertemperaturwärmequellen für Wärmepumpen energetisch und ökonomisch verglichen.
© TU Braunschweig, Institut für Gebäude- und Solartechnik IGS

Wärmepumpensysteme
Energetisch-ökonomische Bewertung von Wärmequellen für Wärmepumpen

Für die Auswahl von geeigneten Wärmequellen und Wärmeübertragern für Wärmepumpen wird in diesem Forschungsprojekt ein einfaches, Excel-basiertes Werkzeug entwickelt. Auf Basis von Marktdaten und empirischer Anlagenparameter können für verschiedene Gebäude- und Nutzungstypen...

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Experimental-Anlage zum Betrieb einer Wärmepumpe mit Niedertemperaturwärme aus oberflächennaher Erdreichwärme und solaren Hybridkollektoren.
© ISFH, Institut für Solarenergieforschung, Emmerthal

Wärmepumpensysteme
Erdwärme- und Solarkollektoren ergänzen sich als Wärmequellen

Erdwärmekollektoren und Solarkollektoren lassen sich als bivalente Wärmequelle für Wärmepumpen kombinieren. Dies verspricht einige Vorteile. In diesem Forschungsprojekt wurde das Systemverhalten genauer untersucht. In Simulationsstudien wurden unterschiedliche Systemkonfigurationen untersucht.

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Beispiel für Korrosion in hydraulischen Systemen.
© eldadcarin - stock.adobe.com

Raumlufttechnische Anlagen
Korrosion in hydraulischen Systemen

In diesem Forschungsprojekt wird die Korrosions-Problematik in Heiz- und Kühlsystemen über drei Jahre genauer untersucht. Korrosion und Verschlammung in Heiz- und Kühlsystemen kann deren Funktionsfähigkeit merklich beeinträchtigen. Neben einer breit angelegten Online-Umfrage, die sich an Planer und Anlagenbetreiber richtet, und einem Feldtest, in dem ein neu entwickelter Korrosionssensor getestet werden soll, werden mikrobiologische Untersuchungen durchgeführt. Hier liegen jetzt erste Ergebnisse vor.

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Luftbildaufnahme von Reutlingen in Stuttgart.
© Manuel Schönfeld - stock.adobe.com

Kommunale Energiesysteme
Modulares Planungsinstrument für Städte und Quartiere

Im Projekt entwickelten die Forschenden ein modulares, integriertes Energiesystemmodell, um Kommunen und Städteplaner bei der Umsetzung vonKlimaschutzmaßnahmen zu unterstützen. Das EN-easy tool ist nun frei verfügbar. Das modulare Planungsinstrumentarium analysiert die Sektoren Strom, Wärme und Mobilität übergreifend sowie die zu erwartenden Energie- und CO2-Ströme und die Energieeinsparpotenziale. Das Softwaretool EN-Easy ist für eine Kommune  bzw. einen beliebigen Bilanzraum – Quartier oder Stadtteil – anwendbar und kann in städtischen Planungsabteilungen, von Quartiersmanagern, aber auch in Beteiligungsprozessen eingesetzt werden.

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Luftbild des Standorts Adlershof im Mai 2013
© Adlershof Projekt

Energieversorgung im Quartier
Energiestrategie für Vorzeigequartier vernetzt Wärme, Kälte und Strom

Dieses Projekt ist ein wesentlicher Baustein im Rahmen des Clusterprojekts „Energiestrategie Berlin-Adlershof 2020“. Damit soll eine Senkung des Primärenergiebedarfs um mindestens 30 Prozent am Wissenschafts- und Technologiestandort Adlershof bis 2020 erreicht werden. Einige in einem vorausgehenden Forschungsprojekt entwickelte energietechnische Konzepte und Maßnahmen werden pilothaft realisiert.

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Beispiel für ein Gebäude mit PCM-Wandelementen und PCM-Kühldecken.
© ZAE Bayern / Petra Hoeglmeier

Phase Change Materials in Gebäuden
Flexibel einsetzbar: PCM in Kühldecke und Wärmespeicher

Sie können kühlen, Wärme speichern und heizen: Phasenwechselmaterialien sind für viele Anwendungen in Gebäuden interessant. Allerdings gibt es bisher nur wenige Büros oder Wohngebäude, in denen sie zum Einsatz kommen. Forschende untersuchten die Ursachen. Die Ergebnisse liegen jetzt vor.

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Illustration Vernetzungen
© metamorworks - stock.adobe.com

Städtische Wärmeplanung
Geografisches Wärmeinformations- und Simulationssystem

Strategische Wärmeplanung und Stadtentwicklung müssen verzahnt werden, damit Klimaschutzpotenziale ausgereizt und Ressourcen mit hoher Kosteneffektivität eingesetzt werden können. Diesem Ziel dient die Entwicklung eines Wärmeinformations- und Simulationssystems für die Hansestadt Hamburg. Es soll städtebauliche Entwicklungen berücksichtigen und damit die strategische Wärmeplanung der Kommune unterstützen.

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