23.06.2021 | Aktualisiert am: 12.07.2021

Ab sofort können Forschungseinrichtungen und Unternehmen eine Förderung im neuen europäischen Forschungsrahmenprogramm Horizont Europa beantragen. Die Europäische Kommission hat hier ihr erstes Arbeitsprogramm veröffentlicht. Das Thema Klimaneutralität spielt eine wichtige Rolle.

Von 2021 bis 2022 ist das Arbeitsprogramm nun gültig. Während der insgesamt sieben Jahre Laufzeit von Horizont Europa werden weitere Arbeitsprogramme folgen. Für die gesamte Laufzeit sind für das sogenannte Cluster 5, das die Themen Klima, (nicht-nukleare) Energie und Mobilität bündelt, rund 15 Milliarden Euro vorgesehen, davon etwa die Hälfte für Energiethemen.

Forschungseinrichtungen und Unternehmen, die Anträge auf Förderung einreichen möchten, können sich ab sofort bei der Nationalen Kontaktstelle Klima, Energie, Mobilität (NKS KEM) kostenfrei, vertraulich und interessenneutral beraten lassen. Die NKS KEM informiert Interessierte über die Vergabe von Fördermitteln in Horizont Europa und unterstützt dabei, Anträge zu stellen.

Das neue EU-Rahmenprogramm bündelt Bereiche in Clustern. Dabei umfasst das Cluster „Klima, Energie und Mobilität“ sechs Förderschwerpunkte:

•    Climate sciences and responses
•    Cross-sectoral solutions for climate transition
•    Sustainable, secure and competitive energy supply
•    Efficient, sustainable and inclusive energy use
•    Clean and competitive solutions for all transport modes
•    Safe resilient transport and smart mobility services for passengers and goods

 

Rund 35 Milliarden Euro für Klimathemen

Im Sinne des „European Green Deals“ soll Europa bis 2050 der erste klimaneutrale Kontinent werden. Dementsprechend werden unter Horizont Europa viele Vorhaben aus unterschiedlichen Forschungsbereichen diesem Ziel zuarbeiten, nicht nur aus dem Bereich Klima, Energie und Mobilität. In Fördermitteln heißt das: Rund 35 Milliarden Euro insgesamt sind für Vorhaben zum Umgang mit dem Klimawandel vorgesehen.

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