21.03.2022 | Aktualisiert am: 21.03.2022

Große Resonanz: Über 250 Expertinnen und Experten nahmen an der Veranstaltung zum Thema "Energieeffizienz und Hygiene der Wasserbereitstellung" der wissenschaftlichen Begleitforschung Energiewendebauen teil. Es zeigt sich, dass Mikroorganismen mögliche Klimaschutz-Maßnahmen im Bereich Trink(warm)wasser erschweren.

Die Bereitstellung von Trink(warm)wasser (TWW) verbraucht nicht nur viel Energie, der Anteil fossiler Energieträger ist hier auch noch relativ hoch. Erneuerbare Energien machen nur einen Anteil von elf Prozent aus (Stand: 2019). Wie lassen sich Einsparpotenziale heben? Um diese Frage zu beantworten, hat die wissenschaftliche Begleitforschung Energiewendebauen zum Webinar „Zukunft der Trink(warm)wasserinstallation und –bereitstellung“ eingeladen. Und traf damit auf großes Interesse: Über 250 Teilnehmende diskutierten über Alternativen, Änderungen bei Systemvolumina, Zirkulation und über die Datenbasis, auf der künftige Entscheidungen getroffen werden sollten. Eine der größten Herausforderungen bei der Warm(wasser)bereitstellung sind Legionellen. Die Mikroorganismen machen niedrigere Temperaturen unmöglich und erschweren momentan größere CO2- und Kosteneinsparungen.

In aktuellen Forschungsprojekten werden unterschiedliche technische Ansätze entwickelt, um die Energieeffizienz und den Anteil regenerativer TWW-Bereitstellung durch Temperaturabsenkung unter Sicherstellung der Trinkwasserhygiene zu steigern. 

Einen Überblick hierüber sowie eine Zusammenfassung der Veranstaltung finden Sie auf der Webseite der Forschungsnetzwerke Energie.

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