15.12.2020 | Aktualisiert am: 12.07.2021

Ab sofort können Forschungsvorhaben für eine zukünftige starke und nachhaltige CO2-freie Wasserstoffproduktion und Wasserstoffverwendung ihre Projektideen einreichen. Der Förderaufruf des Bundesministeriums für Wirtschaft und Energie gilt bis 30. April 2021. 

Wasserstoff hat das Potenzial zur Dekarbonisierung des Energiesektors und der Industrie beizutragen. Aus diesem Grund hat die Bundesregierung am 10. Juni 2020 die Nationale Wasserstoffstrategie verabschiedet. Diese schafft einen Handlungsrahmen für die künftige Erzeugung, den Transport, die Nutzung und die Weiterverwendung von Wasserstoff. Demnach sollen Forschungsmaßnahmen zu Wasserstofftechnologien ressortübergreifend gebündelt werden.

Der Förderaufruf „Technologieoffensive Wasserstoff“ soll als Beitrag der angewandten Energieforschung des BMWi die Umsetzung der Nationalen Wasserstoffstrategie unterstützen. Förderfähig sind Verbundvorhaben, die zur Erzeugung, Infrastruktur und Nutzung von Wasserstoff beitragen.

Wasserstoff ist als klimaneutrales Multitalent ein wichtiges Instrument zur CO2-armen Energieerzeugung und -versorgung. Im Interview erklärt Thorsten Herdan, Abteilungsleiter II für Energiepolitik – Wärme und Effizienz des BMWi, die Wichtigkeit der Forschungsnetzwerke Energie und ruft zu einer Beteiligung durch Wissenschaft und Wirtschaft an der Erstellung einer Wasserstoff-Roadmap auf. 

Im Forschungsbereich Gebäude und Quartiere gibt es bereits einige Vorhaben, die sich mit dem Thema Wasserstoff befassen. Beispiele sind das Reallabor der Energiewende „SmartQuart“, ein klimaneutrales Stadtquartier in Esslingen sowie der Binnenhafen in Duisburg.

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